Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT

PROKLA;

118: Re-Regulierung der Weltwirtschaft




2000 - 172 S. - € 10,50
ISBN: 978-3-89691-318-0



"Deregulierung" galt in den 70er und 80er Jahren unter der Hegemonie des wirtschaftlichen Neoliberalismus als das Programm schlechthin zur Umgestaltung der weltwirtschaftlichen Beziehungen: Beseitigung von "Handelshemmnissen", Freigabe der Wechselkurse, unbeschränkte Bewegung des Kapitals etc. sollte die unsichtbare Hand des Weltmarkts entfesseln. Vielen Ländern der der sogenannten "Dritten Welt" sollte in den 80er Jahren die Verschuldungskrise aber jede Entwicklungsperspektive rauben, und selbst die vormals so erfolgreichen ostasiatischen "Schwellenländer" stürzten in den 90er Jahren in die Krise. Inzwischen ist zumindest bei einigen Markteuphorikern Ernüchterung eingekehrt. Dass ein gewisses Maß an Regulierung für den Kapitalismus unumgänglich ist, hat sich sogar bis zum Internationalen Währungsfond herumgesprochen. In dieser PROKLA-Nummer wird gefragt, mit welchen Mitteln, von welchen Institutiontn und anch welchen kriterien eine kapitalistische Weltwirtschatf noch reguliert werden kann, wer die nutzen kann und wer die Nachteile tragen muss.



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