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Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT |

Mit dem globalen 'Krieg gegen den Terrorismus' haben innerhalb Europas und der USA - vor allem präventive - geheimdienstliche und sicherheitspolitische Maßnahmen massiv zugenommen. Angesichts des aktuellen Ausbaus bereits existierender Überwachungs- und Kontrollinstrumente und der Durchsetzung neuer ‚Sicherheitstechniken' stellt sich die Frage, ob sich neue Formen einer präventiven Kontroll- und Gewaltpolitik identifizieren lassen, die sich substantiell von ihren historischen Vorläufern unterscheiden? Und wenn ja, welche funktionalen Imperative führen zu der Neuformierung des sicherheitspolitischen Feldes? Oder sind die aktuellen Verschärfungen eher Ergebnis einer konjunkturbedingten Verschiebung der Kräfteverhältnisse zu Gunsten einer rigiden, aber nicht unbedingt neuen law and order-Politik? Was wären die Konsequenzen für ein politisches Gegenprojekt?
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