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Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT |

Schon in den 1970er Jahren wurde der "US-Decline" prognostiziert. Stattdessen hatten das Ende des Weltwährungssystems von Bretton Woods und die Krise des Fordismus als ein Ergebnis eine Transformation der US-amerikanischen Hegemonie. Die USA etablierten ein "Dollar-Wall-Street-Regime" (Gowan) und der Zusammenbruch der Sowjetunion ließ die USA als alleinige Supermacht zurück. Die erneuten Krisenprozesse – z.B. die New Economy-Blase, der 11. September 2001, die Doha-Runde der WTO, der Aufstieg neuer Regionalmächte wie Brasilien, China und Indien – schaffen grundsätzlich neue Bedingungen in der globalen Arena. Aktuell kommen die US-Immobilienkrise, die anhaltende Schwäche des Dollar und das immer weiter zunehmende Haushaltsdefizit hinzu. Wie wirken sich alle diese Faktoren auf die US-Hegemonie aus? Ist die Rede vom Abstieg der USA auch diesmal verfrüht? Handelt es um den Übergang von einer „integralen Hegemonie" mit einer starken Position der USA zu einer „minimalen Hegemonie" mit einer geschwächten Position der Hegemonialmacht?
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