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Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT |

Die Finanzkrise kann gleichzeitig Fluch wie Chance für die ökologische Krise sein. Einerseits ist zu befürchten, dass der Klimaschutz den diversen Konjunkturpaketen zum Opfer fällt und ein Ausstieg aus dem fossilen Kapitalismus in weite Ferne rückt, andererseits können im Rahmen eines „Green New Deal“ grundlegende ökologische Probleme gelöst werden. Bereits vor Jahrzehnten wurde deutlich, dass die kapitalistische Produktionsweise mit ihrem Wachstumsimperativ keine adäquate Lösung der ökologischen Krise finden könne und angesichts der Endlichkeit der Ressourcen an immanente, stoffliche Grenzen stoßen müsse. In jüngster Zeit lassen sich nun Veränderungen in Betriebsweisen und Unternehmensstrategien beobachten, die – teils kritisch, teils affirmativ – als „Grüner Kapitalismus“ bezeichnet werden. PROKLA 156 beleuchtet diese grüne Formierung im Kontext der Krise und zeigt ihre ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Konsequenzen.
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