Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT

Reitzig, Jörg;

Gesellschaftsvertrag, Gerechtigkeit, Arbeit



Eine hegemonietheoretische Analyse zur Debatte um einen "Neuen Gesellschaftsvertrag" im postfordistischen Kapitalismus

2005 - 268 S. - € 24,80
ISBN: 978-3-89691-611-2



"Es gibt keine linke oder rechte, sondern nur gute oder schlechte Wirtschaftspolitik" verkündeten Tony Blair und Gerhard Schröder Ende der 1990er das Credo der 'neuen Sozialdemokratie'. Unter dem Label der "Reform" setzt sie das konservative Programm des Neoliberalismus fort. Dabei schien bis vor kurzem noch eine Alternative zu bestehen: die Konzeption eines "Neuen Gesellschaftsvertrages". Mit diesem Buch legt Jörg Reitzig ebenso eine Kritik an den dominierenden ökonomischen Theoriekonzepten vor wie auch einen konkreten Beitrag zur Theorie und Praxis partizipatorischer Demokratie. Er zeigt, dass die Konzeption eines "Neuen Gesellschaftsvertrages" sich auf eine theoretische und moralisch-praktische Grundlage stützen kann, die dem neoliberalen Politikmodell weitgehend fehlt.



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