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Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT |

Stefanie Hürtgen wendet sich in ihrer Studie gegen die verbreitete These, dass eine gewerkschaftliche Antwort auf die ökonomische Globalisierung und Europäisierung an zuvorderst nationalen Orientierungen scheitern würde. Sie zeigt anhand eigener umfassender Interviews aus Frankreich, Deutschland und Polen, dass für Belegschaften europäischer Großkonzerne nicht nur ein transnationales Handlungsfeld entstanden ist, sondern auch eine transnational geteilte Handlungsperspektive.