Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT

Jahrbuch Lateinamerika;

32: erinnerung macht gegenwart



Analysen und Berichte
hrsg. von Karin Gabbert, Wolfgang Gabbert, Ulrich Goedeking, Annette Nana Heidhues, Anne Huffschmid, Michael Krämer, Thomas Schmid, Christiane Schulte und Ruth Stanley

2008 - 217 S. - € 24,90
ISBN: 978-3-89691-750-8



Debatten über Vergangenheit sind in Lateinamerika aktueller denn je. Sie machen sich an Orten fest, wie dem ehemaligen argentinischen Folterzentrum ESMA, das nun ein Museum ist. Oder an Daten, wie dem 11. September, der in Lateinamerika für die Bombardierung des chilenischen Präsidentenpalastes steht. Oder an Personen: Auf Simón Bolivar, den mythenumrankten Befreier, berufen sich sowohl linke als auch rechte Politiker gleichermaßen. Mit den vielfältigen Dimensionen der Erinnerungskultur beschäftigt sich das Jahrbuch Lateinamerika 32. Es beleuchtet gesellschaftliche Auseinandersetzungen über die Interpretation der Vergangenheit und deren kulturelle Repräsentation, untersucht das Verhältnis von Wahrheit und Recht sowie die Strategien, die verschiedene Generationen im Umgang mit der Geschichte einschlagen, und geht der Frage nach, welche gesellschaftspolitische Relevanz die 68er Generation in Lateinamerika heute noch hat, mit Beiträgen wie:

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