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Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT |

Tuider, Elisabeth; Wienold, Hanns; Bewernitz, Torsten (Hrsg.);
Unter Inkaufnahme großer Gefahren durchqueren täglich unzählige Menschen auf dem Weg zur Arbeit die Grenzgebiete zwischen Mexiko und den USA – gleichwohl sie entweder als „indocumentados“ in der US-amerikanischen Bauindustrie, Gebäudereinigung und Landwirtschaft mit niedrigsten Löhnen abgespeist oder in den Weltmarktfabriken der transnationalen Konzerne nahe der Grenze in Ciudad Juàrez oder Tijuana als entrechtete Arbeitskräfte ausgebeutet werden. Immer neue Regionen, immer neue Gemeinschaften – ob städtisch, bäuerlich oder indigen – öffnen sich der Arbeitsmigration: zwar als nunmehr integraler Bestandteil der US-Arbeitsmärkte, weiterhin jedoch sicherheitspolitisch brutaler Ausgrenzung unterworfen. Basierend auf einer Forschungsreise zeichnen zahlreiche prominente MigrationsforscherInnen ein differenziertes Bild dieses Aufeinandertreffens verschiedener Welten in der mexikanischen Gegenwart.
"Herausgekommen ist dabei ein umfassendes Bild der aktuellen mexikanischen Wanderbewegungen, das insbesondere für Frauen eine differenzierte Analyse ihrer Migration liefert."
Mona Grosche junge Welt
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