Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT

PERIPHERIE;

85/86: Arbeit ohne Grenzen




2002 - 264 S. - € 18,20
ISBN: 978-3-89691-800-0



Allenthalben wird die Frage nach der "Zukunft der Arbeit" gestellt, gar vom "Ende der Arbeitsgesellschaft" geredet. Die Diskussion leidet jedoch unter einer zweifachen Engführung. Verengt erscheint zum einen der Arbeitsbegriff. Was unserer Gesellschaft auszugehen scheint, ist allenfalls die "Erwerbsarbeit", insbesondere in ihrer abhängigen Form, als Lohnarbeit. Arbeit an sich dagegen, als wesentliche menschliche Tätigkeit, als Herstellung von Gebrauchswerten und Vergegenständlichung menschlicher Fähigkeiten, gibt es weltweit ohne Ende. Verengt erscheint die Diskussion zum zweiten auch geografisch: in den Blick kommt nahezu ausschließlich die Situation in den kapitalistischen Industrieländern. Welche Veränderungen in den Arbeitsverhältnissen an der Peripherie vor sich gehen und wie die Veränderungen hier und dort miteinander zusammenhängen, gerät völlig aus dem Blick. Beiden Engführungen soll in diesem Heft entgegengetreten werden.



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