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Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT |
Gesellschaftstheorie und Soziologie
Reihe: Einstiege. Grundbegriffe der Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie
Die Einstiege richten sich an ein breites Publikum, das Einstiege in die Steilwände der Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie sucht. Einstiege, die es den Kletterern ermöglichen sollen, später eigene Wege zwischen den Felsen dieser Disziplinen zu gehen. Deshalb sind die Darstellungen sowohl lesbar wie auch gründlich und aktuell. Auf etwa 160 Seiten beschäftigt sich jeder Band mit bestimmten Grundbegriffen. Im Zentrum steht jeweils die Analyse der Hauptdimensionen der ausgewählten Begriffe. Der jüngste Band ist von Heiner Ganßmann und widmet sich - in zweiter überarbeiteter Auflage - der Politischen Ökonomie des Sozialstaats
Redaktion; H.-G. Thien.
Reihe: Kritische Theorie und Kulturforschung
In dieser Buchreihe erscheinen "Kulturstudien" mit theoretischer Fundierung in einer - angemessen weitergedachten - Kritischen Theorie. Kulturstudien verweisen so auf einen grundlegenden Vergesellschaftungsmodus (Stichwort "Warenförmigkeit"), ohne deshalb die Widersprüche, Ungleichzeitigkeiten, Differenzierungen innerhalb der Gesellschaft zu vernachlässigen.
Sie ermöglichen, indem sie Kulturindustrie und die Stellung der Intellektuellen in ihr zum Ausgangspunkt machen, eine reflexive Soziologie in der Tradition der Kritischen Theorie. Der jüngste Band von Heinz Steinert beschäftigt sich mit der Dialektik der Aufklärung als Forschungsprogramm.
Herausgegeben wird die Reihe von Ursula Apitzsch, Alex Demirovic und Heinz Steinert
Reihe: Raumproduktionen: Theorie und gesellschaftliche Praxis
Die Buchreihe - herausgegeben von Bernd Belina, Boris Michel und Markus Wissen - bildet ein Forum kritischer Raumforschung im Rahmen kritischer Gesellschaftstheorie. Ihr Ziel ist es, Debatten zugänglicher zu machen, zu bündeln, zu initiieren und zu kritisieren. Kritische Raumforschung untersucht die soziale Produktion von Raum und die je spezifischen gesellschaftlichen Verräumlichungen.
Kritische Raumforschung als Gesellschaftsforschung fragt nach den aktuellen räumlichen Transformationsprozessen, denen der physisch-materielle Raum inklusive seiner sozialen Bedeutungen unterworfen ist. Dazu gehören neue Formen der Inwertsetzung und Politisierung von Natur und gebauter Umwelt, die Umstrukturierung städtischer, staatlicher und globaler Räume, räumliche Strategien der Kontrolle oder die Produktion und Veränderung räumlicher Maßstabsebenen.
Kritische Raumforschung rückt soziale Kämpfe um und mittels Raumproduktionen und damit gesellschaftliche Widersprüche in den Mittelpunkt.
Kritische Raumforschung kritisiert gesellschaftswissenschaftliche Konzepte von Raum, die diesen losgelöst von jeglicher Materialität konstruieren; ebenso kritisiert sie Konzepte, die Gesellschaft an diese Materialität fesseln.
Kritische Raumforschung sucht nicht nach einer "Raumtheorie", sondern nach gesellschaftlichen Raumverhältnissen.
Zuletzt erschien in der Reihe der Band Hier so, dort anders.
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