Europäische Staaten im Wettbewerb

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Zur Transformation von Geschlechterordnungen im Kontext der EU

Evi Genetti ISBN: 978-3-89691-862-8 242 Seiten Preis: 27,90 € Erschienen: 2010
Seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise stehen Fragen nach den Veränderungen des Verhältnisses von Politik und Ökonomie bzw. nach den Transformationen von Staatlichkeit auf der Tagesordnung. Evi Genettis Studie bietet eine grundlegende, gut lesbare Darstellung der Vorgeschichte der aktuellen politisch-ökonomischen Krise. In kritischer Auseinandersetzung mit materialistischen und feministischen Theorien zum Wandel von Staatlichkeit im Kontext von Internationalisierung und Europäisierung präsentiert das Buch eine gendersensible Analyse postfordistischer Wettbewerbsstaatlichkeit. Genettis zentrale These ist, dass es aufgrund von widersprüchlichen Auswirkungen auf die bestehenden Geschlechterordnungen und -regime zur Herausbildung einer geschlechterambivalenten Wettbewerbsstaatlichkeit kommt. Dabei handelt es sich um einen zutiefst widersprüchlichen Prozess, der durch statische und dynamische Tendenzen in der sozialen Strukturierung und politischen Organisation von Geschlechterverhältnissen und durch uneinheitliche Geschlechterpolitiken auf verschiedenen politischen scales gekennzeichnet ist. Dies zeigt die Autorin am Beispiel der Geschlechterpolitik im Forschungs- und Wissenschaftsbereich der EU.

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Evi Genetti

Evi Genetti, Dr. phil., geb. 1973, studierte Politikwissenschaft, Geschlechterforschung und Ethnologie an der Universität Wien und an der University of Huddersfield/GB. Sie promovierte an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Universität Wien und ist Leiterin der Abteilung Frauenförderung und Gleichstellung an der Universität Wien.