Grenzen von Ordnung NEU!

Eigensinnige Akteur_innen zwischen (Un)Sicherheit und Freiheit

Dana Dülcke, Julia Kleinschmidt, Olaf Tietje, Juliane Wenke (Hrsg.) ISBN: 978-3-89691-852-9 228 Seiten Preis: 29,90 € Erschienen: 2016
Die in diesem Band versammelten interdisziplinären Beiträge folgen den Spuren eigensinniger Akteur_innen in virtuellen, nationalen, transnationalen, wie auch historischen Kontexten. Thematisch fokussieren die Autor_innen vor dem Hintergrund spezifischer Diskurse und Debatten um (Un)Sicherheit auf die Grenzen von Ordnungen und die daraus resultierenden Möglichkeiten der Akteur_innen zu handeln beziehungsweise Handlungsräume zu erkennen und zu nutzen. Diese Verschiebungen verorten die Akteur_innen in einem Spannungsfeld aus Gefährdung der eigenen Positionen durch Herausforderung und Nutzung der sich durch Brüche und Lücken ergebenden Handlungsräume. Aus interdisziplinärer Perspektive werden Themenfelder, die von virtueller Sicherheit über Grenzregimes und alltäglicher Subversion bis hin zu Selbstbehauptungspraktiken in extremen Bedrohungssituationen reichen, konsequent nach den in ihnen Agierenden befragt und ihr durchaus eigensinniges Handeln in den Blick genommen.

Inhaltsverzeichnis
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Dana Dülcke

Dana Dülcke, ist Lehrbeauftragte und Doktorandin an der Universität Kassel am Fachgebiet Soziologie der Diversität. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich vor allem mit Migrationen, transnationalen Arbeitsbeziehungen und intersektionalen Ungleichheitsverhältnissen.

Julia Kleinschmidt

Julia Kleinschmidt, promoviert am Seminar der Mittleren und Neueren Geschichte der Universität Göttingen über Viktimisierungsstrategien in der Asylpolitik während der 1970er und 1980er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland und den Niederlanden. Ihre Forschungsgebiete sind Lager, Migration, Erinnerungs- und Gewaltgeschichte.

Olaf Tietje

Olaf Tietje, ist Lehrbeauftragter und Doktorand an der Universität Kassel in der Soziologie der Diversität. Gegenwärtig forscht er zu eigensinnigen Praktiken in der andalusischen Landarbeit. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Migration, Geschlecht, Grenzen und Gewerkschaften.

Juliane Wenke

Juliane Wenke, ist Doktorandin an der Universität Erfurt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Betriebs-, Arbeits- und Alltagsgeschichte 1939-1953 (frühe DDR), Geschichte der Zwangsarbeit, Displaced Persons auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone.