Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT
Zeitschriften

PROKLA: Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaften

In der Zeitschrift PROKLA werden seit 1971 Themen aus den Bereichen der Politischen Ökonomie, der Politik, Sozialgeschichte und Soziologie bearbeitet. Im Zentrum stehen dabei gesellschaftliche Machtverhältnisse, Polarisierungen im internationalen System, das gesellschaftliche Naturverhältnis und die Transformation der osteuropäischen Gesellschaften. Die Hefte werden jeweils nach thematischen Schwerpunkten zusammengestellt und haben dadurch den Charakter eines eigenständigen Buches. Darüber hinaus greifen Beiträge außerhalb der jeweiligen Schwerpunkte aktuelle Debatten auf und reflektieren die gegenwärtigen gesellschaftlichen Zustände und das Denken darüber. Gerade dem Diskussionscharakter wird inzwischen mehr Gewicht eingeräumt. Es bleibt das Ziel, Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen zu formulieren, die auf der Höhe der Zeit ist, und damit einen Beitrag zur Veränderung dieser Verhältnisse zu leisten.
Im jüngsten Band 165 geht es um „Gesellschaftskritik im Anschluss an Marx“. Die nächste PROKLA erscheint im März 2012.

 

„Sie gehört sicher zu den spannendsten deutschen Zeitschriften im Grenzbereich von Politik und Sozialwissenschaft.“
Süddeutscher Rundfunk

 

Die PROKLA wird herausgegeben von der „Vereinigung zur Kritik der politischen Ökonomie e.V.“, die jährlich in ihrer Vollversammlung die Redaktion der Zeitschrift wählt.

 

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PERIPHERIE: Zeitschrift für Politik und Ökonomie der Dritten Welt

Die Peripherie ist ein interdisziplinäres Diskussionsforum für Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik. Die Solidarität mit Emanzipationsbewegungen und sozialen Bewegungen in den Entwicklungsländern wie den Industrieländern ist seit nunmehr über 20 Jahren ein wichtiges Motiv für die MitarbeiterInnen der Peripherie.

Zentrale Aufgaben der Zeitschrift bestehen darin, die Diskussion mit Autoren und Autorinnen aus der „Dritten Welt“ zu fördern sowie zur Orientierung politischer Praxis beizutragen.
Die letzte PERIPHERIE 124 hat den Titel „Land - Konflikt, Politik, Profit”; die nächste Ausgabe gibt es im März 2012.



Die Peripherie wird herausgegeben von der Wissenschaftlichen Vereinigung für Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik, die auf ihrer jährlichen Mitgliederversammlung die Redaktion wählt. Daneben gibt es einen wissenschaftlichen Beirat.

2005 erschien der erste Peripherie-Sonderband 1: Gesellschaftstheorie und Provokationen der Moderne

 

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Widersprüche: Zeitschrift fur sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich

Gesellschaft als „Diskurs der Wünsche” meint das Verfertigen des Sozialen im Prozess des sozialen Diskurses, nicht Unterwerfung unter vorgefertigte Normierungen.
(Niko Diemer, 1952 - 1992)
1981/82 gründeten Mitglieder der Arbeitsfelder Gesundheit, Sozialarbeit und Schule des Sozialistischen Büros die Zeitschrift Widersprüche. In dieser Zeit des grünen Aufbruchs und der radikalisierten konservativen Wende versuchten sie eine erste Standortbestimmung als Redaktionskollektiv: „Verteidigen, kritisieren, überwinden zugleich”. Unter dieser Programmatik wollten sie als Opposition dazu beitragen, die materiellen Errungenschaften des Bildungs- und Sozialbereichs zu verteidigen, dessen hegemoniale Funktion zu kritisieren und Konzepte zu ihrer Überwindung zu konkretisieren. Zur Überzeugung gelangt, dass eine alternative Sozialpolitik weder politisch noch theoretisch ausreichend für eine sozialistische Perspektive im Bildungs- und Sozialbereich ist, formulierten sie den ersten Versuch einer Alternative zur Sozialpolitik als Überlegungen zu einer „Politik des Sozialen”. An der Präzisierung dieses Begriffes, an seiner theoretischen und politischen Vertiefung arbeiteten sie, als die Frage nach der „Zukunft des Sozialismus nach dem Verschwinden des realen” 1989 auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Das Kenntlichmachen der „sozialen Marktwirtschaft” als modernisiertem Kapitalismus im Westen und Kapitalismus „pur” im Osten erleichtert zwar die Analyse, gibt aber immer noch keine Antwort auf die Frage nach den Subjekten und Akteuren einer Politik des Sozialen, nach Kooperationen und Assoziationen, in denen „die Bedingung der Freiheit des einzelnen die Bedingung der Freiheit aller ist” (Kommunistisches Manifest).
Wer in diesem Diskurs der Redaktion mitstreiten will, ist herzlich eingeladen.
In der neuesten Ausgabe 122 „Was kommt danach?” geht es um gesellschaftliche Perspektiven jenseits des Neoliberalismus. Die nächste Ausgabe der Widersprüche erscheint im März 2012.



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