10 Jahre ver.di - Die Chancengewerkschaft

Ein Essay

Martin Kempe ISBN: 978-3-89691-883-3 113 Seiten Preis: 9,90 € Erschienen: 2011
Als ver.di vor zehn Jahren, im März 2001, auf dem spektakulär inszenierten Berliner Gründungskongress aus der Taufe gehoben wurde, waren die Erwartungen bei den Funktionären der beteiligten Gründungsgewerkschaften, bei den Mitgliedern und in der Öffentlichkeit hoch. Versprochen wurde eine moderne, pluralistische, lebendige Chancengewerkschaft des 21.Jahrhunderts. ver.di war ein Versprechen, dass der jahrzehntelange Niedergang der Gewerkschaften in Deutschland gestoppt und umgekehrt werde. Diese Hoffnung ist nicht in Erfüllung gegangen, wie der bis heute andauernde Mitgliederverlust der Großorganisation ver.di belegt. Der Publizist Martin Kempe, von der Gründung bis Mitte 2007 Chefredakteur der ver.di-Mitgliederzeitung ver.di PUBLIK, untersucht in seinem Essay aus der kritischen Distanz des ehemals Beteiligten, was aus den Versprechen geworden ist und warum ver.di immer noch eine Chance ist.

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Martin Kempe

Martin Kempe, geb. 1943, Dipl. Pol., war bis 2007 Chefredakteur der ver.di Mitgliederzeitung "ver.di PUBLIK. Nach Stationen beim Berliner "Tagesspiegel" und Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) beteiligte er sich in den 80er Jahren an Gründung und Aufbau der "tageszeitung" (taz). Als freier Journalist schrieb er zahlreiche Essays, Reportagen und Bücher zu Themen aus der Arbeitswelt.