130: Soziale Arbeit in der Postdemokratie

Widersprüche ISBN: 978-3-89691-990-8 134 Seiten Preis: 15,00 € Erschienen: 2013
Der Begriff der Postdemokratie verweist auf die widersprüchlichen Transformationsprozesse, denen das bestehende (parlamentarische) System der Repräsentation gegenwärtig unterliegt. Zwar ist das Konzept der Demokratie weltweit so populär wie nie zuvor, doch der Preis ist dessen zunehmende inhaltliche Entleerung. Die Beiträge des Themenschwerpunkts loten das Potenzial der Zeitdiagnose Postdemokratie und damit korrespondierende demokratietheoretische Fragestellungen in Bezug auf die professionelle Soziale Arbeit kritisch aus: Besitzt die Diagnose der Postdemokratie einen zeitdiagnostischen Wert und lässt sie sich diese Perspektive für Fragestellungen in der Sozialen Arbeit fruchtbar machen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Postdemokratie-Diagnose für eine Perspektive der radikalen Demokratisierung öffentlicher Institutionen im Bereich der Bildungs-, Erziehungs- und Sorgeleistungen?

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