Eigentum im 21. Jahrhundert NEU!

Metamorphosen, Transformationen, Revolutionen

Jürgen Leibiger ISBN: 978-3-89691-073-8 381 Seiten Preis: 38,00 € Erschienen: 2022
"„Jürgen Leibiger stellt ganz kindlich klingende Fragen: Was ist Eigentum; warum gehört jemandem etwas; könnte es eine Welt ohne Privateigentum geben […]Bei aller scheinbar naiven Dialektik, Leibigers Buch ist keine Fibel für Anfänger. Er mutet ganze Berge von Theorie zu. Es sind die Klassiker der politischen Ökonomie plus ihre Kritiker, die er kenntnisreich vorstellt. Man macht dabei erstaunliche Erfahrungen:“ - Peter Kern auf: Glanz & Elend

In der praktischen Politik und in unserem persönlichen Alltag geht es immer wieder um Eigentumsfragen. Wir schließen die Wohnung ab, wir bezahlen im Supermarkt und wir machen uns vielleicht Gedanken darüber, wer welche Sachen nach unserem Tod bekommen soll. Selbst soziale Beziehungen und Handlungen werden zunehmend eigentumsrechtlich geregelt (Hannes Siegrist). Vor allem aber prägen die herrschenden Eigentumsverhältnisse den Charakter einer Gesellschaft maßgeblich mit. Deshalb ist die Geschichte der Menschheit auch eine Geschichte des Eigentums und seiner Metamorphosen und Transformationen. Angesichts der mit seinen Eigentumsverhältnissen eng verbundenen Krisen, Widersprüche und Zumutungen des Kapitalismus wachsen die Zweifel an der Zukunftsfähigkeit seiner Eigentumsordnung und haben die theoretische und praktische Beschäftigung mit diesen Fragen intensiviert.

Jürgen Leibigers Arbeit ist als politische Ökonomie des Eigentums zu verstehen. Sie zielt auf das Verstehen und die Kritik der gegenwärtigen Eigentumsverhältnisse und sucht nach Veränderungspotenzialen und nach deren Realisierungsmöglichkeiten.

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Jürgen Leibiger

Jürgen Leibiger, (geb. 1952), Dr. rer. oec. habil., studierte Mathematik und Datenverarbeitung in der Wirtschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, war in der Industrie tätig und wurde später Dozent für Geschichte der ökonomischen Lehrmeinungen und politische Ökonomie des Kapitalismus an der TU Dresden sowie für ein Jahr in Addis Abeba. Nach 1990 arbeitete er freiberuflich als Wirtschaftsjournalist und dann bis zu seinem Ruhestand als Leiter der Abteilung Studiengänge an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Dresden, wo er auch heute noch Volkswirtschaftslehre liest. Er ist Mitglied der Wissenschaftlichen Beiräte von Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen. Seine zahlreichen Veröffentlichungen behandeln aktuelle Fragen der politischen Ökonomie.