Kapitalismus aufbrechen


aus dem Englischen übersetzt von Marcel Stoetzler

John Holloway ISBN: 978-3-89691-863-5 275 Seiten Preis: 24,90 € Erschienen: 2010
Wie erschaffen wir eine andere Welt? Indem wir den Kapitalismus aufbrechen: Risse erzeugen, Augenblicke und Räume des Widerstands, in denen wir das Recht auf eine andere Art zu handeln, geltend machen. Das ist, was wir jetzt schon tun – jeden Tag – überall.

John Holloways viel beachtetes Buch Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen entfachte eine weltweite Debatte über die wirkungsvollsten Methoden den Kapitalismus zu überwinden. Jetzt führt Holloway die Debatte mit dem Argument fort, die Hoffnung liege darin, dass der Kapitalismus bereits schwer angeschlagen und die Logik des gesellschaftlichen Zusammenhalts voller Risse sei.

Können aber die Risse den Zusammenbruch des Systems herbeiführen? Holloway sieht die Wirkmächtigkeit dieser Sprünge in ihrer allgemeinen Triebkraft gegen kapitalistische Lohnarbeit und für andere Tätigkeiten. Die Frage nach der Revolution ist nicht, wie der Kapitalismus endgültig zerstört werden kann, sondern, wie sich verhindern lässt, dass er immer wieder neu erschaffen wird, und wie an seine Stelle etwas vernünftiges Neues gesetzt werden kann.

In 33 übersichtlichen Thesen will Kapitalismus aufbrechen die Debatte zwischen kritischen TheoretikerInnen und den Aktivisten, die den Kapitalismus wirkungsvoll aufbrechen wollen, neu entzünden.

Das zeitgleiche Erscheinen dieses Bandes beim Verlag Westfälisches Dampfboot und bei Pluto Press lässt eine breite internationale Rezeption erwarten.

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John Holloway

John Holloway, geb. 1947 in Dublin, lehrt seit 1993 als Professor für Politikwissenschaft am Instituto de Ciencias Sociales y Humanidades der Universidad Autónoma de Puebla in Mexiko. Er hat viel über Fragen der marxistischen Theorie veröffentlicht, u.a. in der PROKLA, und über die zapatistische Bewegung; er veröffentlichte u.a. Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen, 5. Aufl. Münster 2016.