Komplexe Familienverhältnisse NEU!

Wie sich das Konzept 'Familie' im 21. Jahrhundert wandelt
(Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Band 50)

Anna Buschmeyer, Claudia Zerle-Elsäßer (Hrsg.) ISBN: 978-3-89691-250-3 294 Seiten Preis: 32,00 € Erschienen: 2020
Familienverhältnisse werden immer komplexer. Was zunächst fast banal klingt, wird bei genauerem Hinsehen zu einer Herausforderung für familiale Praxen und Alltagsgestaltungen, aber auch für die Forschung, die sich dem Thema Familie widmet. Die Zunahme der Komplexität ist dabei eng verknüpft mit einem Wandel der Geschlechterverhältnisse. Caring Masculinities, Single Moms by Choice, Social Freezing und (queeres) Familienleben jenseits der heteronormativen Kleinfamilie sind nur einige Beispiele für ‚neue‘ oder ‚komplexe‘ familiale Praxen – oder zumindest können sie zu solchen beitragen. Sie alle zeigen, dass Familie nicht (mehr) als solche einfach ‚ist‘, sondern beständig hergestellt werden muss, um nicht von außen oder innen in Frage gestellt zu werden oder an der Organisation des Alltags zu scheitern. Was macht dann Familie zu Familie, wenn alles immer komplexer wird? Wie kommen Familien zusammen, wie gründen sie sich? Wie erleben die Familienmitglieder ihr Zusammensein als Familie? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Band, der „komplexe Familienverhältnisse“ als die neue ‚Normalität‘ untersuchen und in den Mittelpunkt stellen möchte.

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Anna Buschmeyer

Anna Buschmeyer, Dr., ist seit 2014 wissenschaftliche Referentin in der Arbeitsstelle Gender des Deutschen Jugendinstituts e.V. Dort berät, koordiniert und initiiert sie Forschungsprojekte mit Genderbezügen in den Themenfeldern des DJI. Sie forscht außerdem im Bereich Gender und Familie, ‚Regenbogen‘-Familien und Männlichkeitsforschung.

Claudia Zerle-Elsäßer

Claudia Zerle-Elsäßer, Dr., ist seit 2005 Mitarbeiterin des Deutschen Jugendinstituts und leitet dort aktuell die Fachgruppe „Lebenslagen und Lebensführung“ von Familien. Sie forscht zu den Themen Vaterschaft; Familiale Lebensführung: Der Alltag von Müttern, Vätern und Kindern; Digitalisierung: Auswirkungen auf Vereinbarkeit, innerfamiliale Kommunikation und Erziehung sowie zur Familiengründung und -erweiterung.