Prekarisierung transnationaler Carearbeit:Ambivalente Anerkennung

Johanna Krawietz, Stefanie Visel (Hrsg.) ISBN: 978-3-89691-961-8 196 Seiten Preis: 24,90 € Erschienen: 2014
Transnationale Care-Arbeit - Betreuungs-, Pflege- und Haushaltsarbeit die von MigrantInnen übernommen wird - ist in vielen Ländern längst Alltag geworden. Das Phänomen bezieht sich nicht nur auf informelle Arbeit im Privathaushalt. Auch Institutionen und etablierte Soziale Dienste fördern transnationale Care-Arbeit. In Sendeländern werden Migrantinnen durch Sprach- und Qualifizierungskurse auf ihre Arbeit in Privathaushalten vorbereitet. Wohlfahrtsverbände haben Beschäftigungsmodelle für MigrantInnen in Pflegehaushalten entwickelt. Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheitswesens bringen Berufsabschlüsse aus anderen Ländern mit. Auf nationalstaatlicher Ebene werden bilaterale Abkommen zur Anwerbung von Pflegepersonal geschlossen. Die im Band versammelten Beiträge fragen nach der Anerkennung sowie der Prekarisierung dieser transnationalen Arbeitsverhältnisse.

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Johanna Krawietz

Johanna Krawietz, Dr. phil., Soziologin, Promotion zu grenzüberschreitenden Pflegearrangements im DFG Graduiertenkolleg „Transnationale Soziale Unterstützung“. Arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim.

Stefanie Visel

Stefanie Visel, M.A. Politik- und Literaturwissenschaftlerin; arbeitet als wiss. Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim.