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Verlag WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT |

Komitee für Grundrechte und Demokratie (Hrsg.);
In der "klassischen" Konzeption der Menschenrechte als "individuelle Abwehrrechte" besitzender Bürger ist Demokratie nicht vorgesehen. Sie ist auch heute eher im Sinne einer Scheinbeziehung gegeben. Der Zusammenhang wird erst notwendig und dicht, wenn zum einen Menschenrechte - Menschen allein angemessen - durchgehend als Aktivrechte jeder Bürgerin und jedes Bürgers begriffen werden. Zum anderen ist erforderlich, dass demokratische Beteiligung zum konstitutiven Element jeden Menschenrechts wird. Menschenrechte hätten demnach radikale Demokratie zur Folge und zur Voraussetzung. Es zeigt sich: "Repräsentative Demokratie" ist nicht nur demokratisch fragwürdig, sie ist es ebenso menschenrechtlich. Es schreiben u.a. Wolf-Dieter Narr, Albrecht Funk, Joachim Hirsch, Dirk Vogelskamp, Tobias Pieper, Helmut Pollähne, Roland Roth, Annette Groth, Birgit Sauer, Martin Singe.