Mitbestimmung zwischen Klassenkampf und Sozialpartnerschaft

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Erwerbsregulierung im Volkswagenkonzern zwischen Südafrika und Deutschland

Martin Seeliger ISBN: 978-3-89691-921-2 207 Seiten Preis: 27,90 € Erschienen: 2012
Was passiert, wenn verschiedene Kulturen der Arbeitnehmervertretung im Zusammenhang multinationaler Konzerne aufeinandertreffen? Dieser Frage geht der Text auf Grundlage einer Fallstudie im Volkswagenkonzern nach. Während das Modell der Sozialpartnerschaft am deutschen Standort eine Prägung konfliktfähiger Kooperation mit sich gebracht hat, wird Erwerbsarbeit in Südafrika auch heute noch wesentlich durch die Folgewirkungen des Apartheid-Regimes bestimmt. Die Kombination eines institutionalistischen Ansatzes mit der Negotiated Order-Theorie ermöglicht hier die integrative Betrachtung nationaler Rahmenbedingungen und lokal verfasster Sozialwelten, deren Angehörige im grenzüberschreitenden Zusammenhang in Interaktion treten.
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Martin Seeliger

Martin Seeliger, geb. 1984, > ist Promotionsstipendiat am Max Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Er studierte Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität und war dort von 2010 bis 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Soziologie/Organisation, Migration, Mitbestimmung beschäftigt. Er hat Feldforschungsaufenthalte in Mexiko und Südafrika absolviert und betätigte sich darüber hinaus in der Organisations- und Unternehmensberatung. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen neben der internationalen Arbeits- und im besonderen Mitbestimmungsforschung auch die Kultur- und Geschlechter- sowie die Politische Soziologie.