Wirtschaftsdemokratie neu denken NEU!

Alex Demirovic (Hrsg.) ISBN: 978-3-89691-283-1 341 Seiten Preis: 35,00 € Erschienen: 2018
Die Forderung nach Wirtschaftsdemokratie war eine Initiative der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung in den 1920er Jahren. In der Bundesrepublik wurde dieser Impuls vor allem in die unterschiedlichen Formen der Mitbestimmung in der verarbeitenden Industrie umgesetzt. Daneben gibt es die Praktiken der Genossenschaften, der Kooperativen und der Selbstverwaltung. Die Veränderungen der Unternehmen, die veränderten Bedingungen der Lohnarbeit, die Autonomiewünsche und Subjektivierungsformen der Lohnabhängigen, die ökologischen Zerstörungen ebenso wie die Aushöhlung der Demokratie drängen zu einer demokratischen Gestaltung wirtschaftlicher Entscheidungsprozesse. Die Beiträge resümieren Erfahrungen und bemühen sich darum, Wirtschaftsdemokratie in einem anspruchsvollen Sinn zu aktualisieren. Es schreiben Roland Atzmüller, Martin Beckmann, Richard Detje, Andreas Fisahn, Gisela Notz, Frank Nullmeier, Bernd Riexinger, Harald Wolf u.a.

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Alex Demirovic

Alex Demirovic, geb. 1952, ist Senior Fellow der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Mitglied der Redaktionen von PROKLA (2018 Wechsel in den Redaktionsbeirat) und LuXemburg. Arbeitsschwerpunkte: Demokratie- und Staatstheorie, kritische Theorie der Gesellschaft, Intellektuelle, Bildung und Wissen. Neuere Veröffentlichungen u.a.: Nicos Poulantzas. Aktualität und Probleme materialistischer Staatstheorie, Münster 2007; Mitherausgeber der AkG-Bände Kritik und Materialität, Münster 2008 und Das Subjekt – zwischen Krise und Emanzipation, Münster 2010 sowie mit Heike Walk Demokratie und Governance. Kritische Perspektiven auf neue Formen politischer Herrschaft, Münster 2011, zuletzt Hrsg. von Transformation der Demokratie - demokratische Transformation, Münster 2016 und zusammen mit Mario Candeias von Europe, what’s left? Die europäische Union zwischen Zerfall, Autoritarismus und demokratischer Erneuerung, Münster 2017.