Kapitalismus: Porträt einer Produktionsweise


(Einstiege Band 19)
2. überarbeitete Auflage

Christine Resch, Heinz Steinert ISBN: 978-3-89691-683-9 311 Seiten Preis: 24,90 € Erschienen: 2011
Seit Ende des real existierenden Sozialismus ist die Rede vom Kapitalismus wieder salonfähig, spätestens mit der Finanzkrise beängstigend. Dabei verwischen sich die Auslegungen und Assoziationen in Alltag, Medien und Sozialwissenschaften zwischen „Profitgier als Verhängnis“ über die „Ankurbelung des Binnenkonsums“ zu „notwendigen Reformen“. Was aber ist mit Kapitalismus eigentlich gemeint?

Christine Resch und Heinz Steinert legen in diesem Einstiege-Band den Ursprung, die Grundstruktur und Varianten der kapitalistischen Produktionsweise – Stichworte: Liberalismus, Fordismus, Neoliberalismus – offen und liefern eine differenzierte,aber doch gut lesbare Darstellung der wechselhaften und bisweilen recht unerfreulichen Geschichte des Kapitalismus. Dabei erläutern sie das tragende und notwendige Begriffsinventar, anhand dessen die Veränderungen der kapitalistischen Produktionsweiseund der bürgerlichen Gesellschaft beschrieben werden: Abschöpfung des Mehrwerts, Arbeitsmoral und -disziplin, Klassen- und Sozialpolitik, Kultur und Wissen. Berücksichtigt werden auch Aspekte wie die Bedeutung des Patriarchats für den Kapitalismus oderWiderstände gegen diese Produktionsweise.



Inhaltsverzeichnis
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Christine Resch

Christine Resch, Dr. phil., geb. 1963, Privatdozentin für Soziologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Kritische Theorie, Kunst- und Kultursoziologie, Kapitalismustheorie und empirische sowie sozialhistorische Studien zur kapitalistischen Produktionsweise, veröffentlichte u.a. Die Schönen Guten Waren. Die Kunstwelt und ihre Selbstdarsteller, Münster 1999 und Berater-Kapitalismus oder Wissensgesellschaft? Zur Kritik der neoliberalen Produktionsweise, Münster 2005, mit Heinz Steinert Die Widerständigkeit der Kunst. Entwurf einer Interaktionsästhetik, Münster 2003 und Kapitalismus: Porträt einer Produktionsweise, 2. Aufl. Münster 2011.

Heinz Steinert

Heinz Steinert, geb. 1942, gest. 2011, Studium der Philosophie, Psychologie und Literaturwissenschaften in Wien, Ausbildung an der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung, Habilitation für Soziologie in Graz, Mitbegründer und bis 2000 wiss. Leiter des Instituts für Recht und Kriminalsoziologie in Wien, Professor für Soziologie an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt, Emeritierung 2007. Zuletzt erschien (zusammen mit Christine Resch) Kapitalismus: Porträt einer Produktionsweise (Einstiege Band 19), Münster 2009.